Kolumne „Die falsche Nationalität“ von Ivana Sajko, 24.8.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

So oberflächlich wie die Kolumne „Die falsche Nationalität“ von Ivana Sajko ist,

https://www.zeit.de/kultur/2018-08/serbische-minderheit-kroatien-konflikt-oliver-frljic-theater

hat Ihre Redaktion auch den Vorspann ausgelegt. Da ist die Rede von Hunderttausenden, die Kroatien verlassen, weil sie als serbische Minderheiten diskriminiert werden.

Ein Schwachsinn, denn laut der letzten Volkszählung im Jahre 2011 gab es ganze 186.633 Einwohner serbischen Nationalität, die 4,36 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten, wovon ohnehin schätzungsweise die Hälfte bereits außerhalb von Kroatien lebt und nur wegen der Transferzahlungen in Kroatien angemeldet ist. Diese Minderheit schrumpft in der Tat, schneller als die Gesamtbevölkerung, weil sie im Schnitt 67 Jahre alt ist. Da ist selbst der Weg zum Arzt eine Weltreise, von der Auswanderung kann es nur in Richtung des nächsten Friedhofs gesprochen werden.

Ich freue mich sehr, dass Ihre Redaktion wenigstens diesen Unsinn erkannt hat und vom gestrigen Samstag auf den heutigen Sonntag korrigiert hat.

Wie kam es dazu?

Serbien als die Heimat des modernen Nazismus hat in Zeitraum 1991-95 einen Aggressionskrieg gegen Kroatien geführt und ist dafür vom ständigen Internationalen Gerichtshof im Verfahren auf Antrag Kroatiens (Application of the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide (Croatia v. Serbia), Judgment, I.C.J. Reports 2015, p. 3) der Handlungen des Völkermordes überführt worden (s. Absatz 295: „…The Court thus finds that it has been proved by conclusive evidence that killings of members of the protected group, as defined above (see paragraph 205), were committed, and that the actus reus of genocide specified in Article II (a) of the Convention has therefore been established…”).

Serbien hat diesen Krieg schließlich verloren. Die bis dahin in Kroatien lebenden Serben haben ihre Heimat Kroatien überwiegend verlassen, weil sie eine kroatische Obrigkeit nicht haben akzeptieren wollen.

Serbien wurde aber nicht besiegt, sondern versucht nach wie vor, ihre Expansionspläne durch andere Mittel z.B. als “Gendarm von Balkan” zu erreichen.

Die Kriegswunden sind nach wie vor tief in Kroatien, weil viele Kriegstreiber wie der serbische Präsident Vučić, dem in Berlin das rote Teppich ausgerollt wird, sowie die Kriegsverbrecher, wie Vučić’s ehemaliger Chef Šešelj, ihr Unwesen weiterhin treiben und Kroatien zumindest als propagandistisches Aufmarschgebiet benutzen. Dazu helfen einerseits die extremen Mitglieder der serbischen Minderheit in Kroatien, angeführt von Milorad Pupovac, sowie andererseits die in Kroatien verbliebenen mentalen Jugoslawen, die Verehrer des ehemaligen kommunistischen Diktator Tito, die das Land Kroatien schlichtweg nicht leiden können und daher so schlecht über ihm reden. Ein freies, unabhängiges Kroatien ist ein Gegensatz zum Jugoslawien ist und es gilt auch umgekehrt.

Zu dieser zweiten Gruppe der mentalen Jugoslawen gehört offensichtlich Ihre Kolumnistin. Wenn sie einigermaßen objektiv wäre, dann hätte sie viele Fakten nicht verheimlicht, die jeder Insider kennt.

Der Skandalregisseur Oliver Frljić wurde mittlerweile von einigen europäischen Theatern (Österreich, Serbien, Polen) herauskomplimentiert und ist dort nicht mehr willkommen. Zu seinen größten Errungenschaften zählt eine Szene, in der ein “Jesus” vom Kreuze herunterkommt und eine Moslima vergewaltigt, wodurch Frljić die Angehörigen von zwei Weltreligionen auf einmal kränkt. Er kann vom Glück reden, dass für die Erlangung der kroatischen Staatsangehörigkeit keine Loyalitätserklärung notwendig ist, denn sonst wäre er sie bereits losgeworden und längst nach sein Heimatland Bosnien-Herzegowina abgeschoben worden. Frljić bestreitet als fanatischer “Jugoslawe” u.a. die Existenz der kroatischen Sprache und kommt damit in Kroatien selbstverständlich überhaupt nicht gut an.

Im tragischen Falle vom Aleksandra Zec fehlt nämlich das Motiv, das dieses schwere Verbrechen im richtigen Licht erscheinen läßt. Mihajlo Zec, ihr Vater, arbeitete im kroatischen Parlament, ist aber für den Feind (Serbien) im Krieg 1991 nachrichtendienstlich tätig gewesen. Schließlich wurde er erwischt und an Ort und Stelle exekutiert. Seine Frau und Tochter wurden Zeugen seines Todes und deswegen von vier Tätern verschleppt und ermordet. Die Täter wurden für dieses offensichtliche Verbrechen wegen eines Verfahrensfehlers in den Kriegswirren des Jahres 1991 tatsächlich nicht belangt, wurden aber wegen anderer Verbrechen später zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Angesehen Bürger sind sie zu keinem Zeitpunkt gewesen! Aleksandras Mutter Marija war eine Kroatin, Aleksandra wurde in Zagreb geboren und ist dort aufgewachsen. Insofern ist es zumindest fragwürdig, hier von einem Mädchen serbischer Nationalität und einem Verbrechen mit dem ethnischen Hintergrund zu sprechen. Ganz davon zu schweigen, dass im Zuge der oben genannten genoziden Handlungen seitens Serbien viele kroatischen Kinder zu Opfer fielen.

Wie eine typische Jugoslawin greift Ihre Kolumnistin den Sänger Marko Perković Thompson an, den sie “extrem rechts” einordnet. Will sie hiermit etwa ausdrücken, dass die mit ihm befreundeten Fussballstars, die ihr Geld in internationalen Manschaften in mehreren europäischen Ländern wie BRD verdienen, auch “extrem rechts” sind? Marko Perković Thompson ist als ehemaliger Krieger gerade in der Population der Kriegsopfer sehr popular, die in Kroatien etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmacht. Seine Lieder drücken Liebe zur Heimat, der Konfession, der Familie und der Frau aus. Alles, was die mentalen Jugoslawen hassen!

Schließlich regt sich Ihre Kolumnistin auf, dass die Mandate der Vertreter der serbischen Minderheit reduziert werden sollen. Wie in keinem anderen Land diktieren die Vertreter der Mindeheiten das politische Geschehen in Kroatien und destabilisiren somit das Land, indem sie immer neue erpresserischen Forderungen stellen und die Mehrheit zur politischen Minderheit degradieren. Es ist klar, dass dies nicht lange gut gehen wird, ob es Frau Sajko gefällt oder nicht.

Ihre Kolumnistin verachtet ganz offensichtlich ihre alte Heimat. Schön wäre es, wenn dies auch die Redaktion dieser Zeitschrift so zur Kenntnis nehmen und sie als eine jugoslawische Autorin vorstellen würde. Im Gegensatz zu den Prinzipien der Kolumne, wonach die Kolumnistinnen keine Ideologie vertreten, verschmäht Frau Sajko Kroatien vom titoistischen Standpunkt aus. Dies ist die Ideologie, die etwa eine Million Todesopfer und mehrere Millionen terrorisierten Untertanen, wie den Unterzeichner, verbrochen hat. Unverständlich bleibt, warum die Redaktion dieses Treiben zulässt und Frau Sajko einfach nicht bittet, die verhasste alte Heimat aus ihrem Gedächtnis zu tilgen. Es gibt viele Autorinnen, auch in der Bundesrepublik, die qualifiziert über das Geschehen in Kroatien schreiben können, ohne dabei so vulgär zu werden.

Dr. Josip Stjepandić

 

Kolumna „Pogrješna nacionalnost“ Ivane Sajko, 24.8.2018

 

Štovani dame i gospodo,

Isto onako kako je površna kolumna „Pogrješna nacionalnost“ autorice Ivane Sajko ,

https://www.zeit.de/kultur/2018-08/serbische-minderheit-kroatien-konflikt-oliver-frljic-theater

tako je i Vaše uredništvo dodalo traljavi uvod. Tu se govori o stotinama tisuća, koji napuštaju Hrvatsku, jer su diskriminirani kao srpska manjina.

Besmislica, jer je po posljednjem popisu stanovništva iz godine 2011. u Hrvatskoj bilo cijelih 186.633 stanovnika srpske nacionalnosti, što je bilo 4,36 posto ukupnog stanovništva, od njih ionako polovica žive izvan Hrvatske, u kojoj su prijavljeni samo zbog financijskih pogodnosti. Ova manjina doista kopni, brže nego ukupno stanovništvo, jer je u prosjeku stara  67 godina. Stoga je posjet liječniku poput puta oko svijeta, a o iseljavanju se može govoriti samo u smjeru sljedećeg groblja.

Veseli me da je Vaše uredništvo makar uočilo ovu besmislicu pa ste uvod promijenili od jučerašnje subote na današnju nedjelju.

Kako je doslo do toga?

Srbija kao domovina modernog nacizma vodila je agresivni rat u razdoblju 1991-95 protiv Hrvatske, što je na zahtjev Hrvatske dokazano po stalnome Međunarodnome sudu (Application of the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide (Croatia v. Serbia), Judgment, I.C.J. Reports 2015, p. 3) da je Srbija izvrsila djela genocida (s. Absatz 295: „…The Court thus finds that it has been proved by conclusive evidence that killings of members of the protected group, as defined above (see paragraph 205), were committed, and that the actus reus of genocide specified in Article II (a) of the Convention has therefore been established…”).

Srbija je taj rat na koncu izgubila. Srbi koji su do tada živjeli u Hrvatskoj većinom su napustili Hrvatsku jer nisu htjeli priznati hrvatsku vlast.

Srbija pak nije bila poražena, nego od tada pokušava svoje ekspanzinističke težnje ostvariti drugim sredstvima kao “balkanski žandarm”.

Ratne rane su još uvijek duboke u Hrvatskoj, jer mnogi raspirivači rata poput srpskog predsjednika Vučića, kojemu se u Berlinu podastire crveni tepih, te ratni zločinci poput Vučićeva ranijeg šefa Šešelja, i dalje tjeraju po svome te Hrvatsku koriste makar kao poligon za propagadnu. Pritom im pomažu s jedne strane ekstremni pripadnici srpske manjine u Hrvatskoj, predvođeni Miloradom Pupovcem, kao i s druge strane preostali mentalni  Jugoslaveni u Hrvatskoj, obožavatelji bivšeg komunističkog diktatora Tita, koji jednostavno ne podnose Hrvatsku te stoga tako ružno o njoj govore. Slobodna, neovisna Hrvatska je suprotnost Jugoslaviji, a vrijedi i obrnuto.

U tu drugu skupinu mentalnih Jugoslavena spada očigledno Vaša kolumnistica. Da je imalo objektivna, onda ne bi bila sakrila mnoge činjenice, koje znade svaki insajder.

Skandalozni redatelj Oliver Frljić odstranjen je u međuvremenu s nekoliko europskih kazališta (Austrija, Srbija, Poljska) te tamo više nije dobro došao. Među njegove najveće domete spada scena, u kojoj “Isus” silazi s križa te siluje jednu muslimanku, pri čemu je Frljić izvrijeđao pripadnike dvije svjetske religije odjednom. On može biti sretan, da za dobijanje hrvatskog državljanstva ne treba nikakva izjava o lojalnosti, jer bi ga inače već bio izgubio te bio protjeran u svoju izvornu domovinu Bosnu i Hercegovinu. Frljić kao fanatični “Jugoslaven” između ostalog osporava postojanje hrvatskog jezika te s time u Hrvatskoj nailazi na negodovanje i otpor.

U tragičnome slučaju Aleksandre Zec naime nedostaje motiv, da bi se taj teški zločin osvijetlio u ispravnome svjetlu. Mihajlo Zec, njezin otac, radio je u hrvatskome Saboru, ali je špijunirao za neprijateljsku stranu (Srbiju) u ratu 1991. godine. Naposljetku je bio uhvaćen na djelu, te na licu mjesta likvidiran. Njegova supruga i kći bile su svjedoci njegova ubojstva, pa su ih četvorica počinitelja uzeli sa sobom te umorili. Počinitelji nisu bili kažnjeni za taj očigledni zločin u vihoru rata 1991. godine zbog proceduralne pogrješke, ali su kasnije bili kažnjeni dugogodišnjim zatvorskim kaznama za druge zločine. Ni u jednom trenutku nisu bili ugledni građani! Aleksandrina majka Marija bila je Hrvatica, Aleksandra je bila rođena i odrasla u Zagrebu. Utoliko je u najmanju ruku upitno govoriti o djevojčici srpske nacionalnosti te o zločinu na nacionalnoj osnovi. Da ne govorimo o mnogobrojnoj djeci žrtvama gore navedenih genocidnih radnji od strane Srbije.

Poput tipične Jugoslavenke Vaša kolumnistica napada pjevača Marka Perkovića Thompsona, kojeg svrstava “ekstremno desno”. Želi li ona time izraziti da su njegovi prijatelji, nogometne zvijezde, koji novac zarađuju u međunarodnim momčadima širom Europe poput Njemačke, isto tako “ekstremno desno”? Marko Perković Thompson je kao bivši ratnik vrlo popularan u populaciji ratnih stradalnika, koja u Hrvatskoj čini oko polovicu stanovništva. Njegove pjesme izražavaju ljubav prema domovini, vjeri, obitelji i ženi. Sve što mentalni Jugoslaveni mrze!

Naposljetku Vaša kolumnistica se uzrujava da bi mandati predstavnika srpske manjine mogli biti smanjeni. Kao ni u jednoj drugoj zemlji, predstavnici manjina diktiraju političko događanje u Hrvatskoj i time destabiliziraju zemlju, time što postavljaju ucjenjivačke zahtjeve te većinu degradiraju na političku manjinu. Jasno je da to ne može dugo funkcionirati, sviđalo se to gđi Sajko ili ne.

Vaša kolumnistica posve očigledno prezire svoju staru domovinu. Lijepo bi bilo, kad bi uredništvo ovih novina to primilo na znanje te ju predstavilo kao jugoslavensku autoricu. Nasuprot principima ove kolumne, da kolumnistice ne zastupaju nikakvu ideologiju, gđa Sajko ismijava Hrvatsku s pozicije titoizma. To je ideologija, koja je skrivila oko milijun ljudskih žrtava te više milijuna teroriziranih podanika, u koje je spadao i potpisnik ove replike. Ostaje nejasno, zašto uredništvo to dopušta te jednostavno ne zamoli gđu Sajko nek svoju omraženu staru domovinu izbriše iz svog sjećanja. U Njemačkoj imate mnogo drugih autorica, koje bi mogle pisati o događajima u Hrvatskoj, a da pritom ne budu tako vulgarne.

 

Dr. Josip Stjepandić

 

Hrvatsko nebo

 

Facebook komentari

komentara

NAPOMENA: Komentari kojima se krši Etički kodeks Vijeća za tisak, koji sadrže uvrijedljive, klevetničke i diskriminirajuće sadržaje bit će uklonjeni.